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Presse 2017

 

TV: 14. Juni 2017

Abtauchen im Schulteich

Bei einer Abschlusspräsentation stellten Hermeskeiler Gymnasiasten die Ergebnisse ihrer Projektwoche vor. Damit konnten sie überraschen und begeistern.

 

(Hermeskeil) Schon die Vielfalt ist beeindruckend - und erst recht einzelne Leistungen, die Schüler teils eigeninitiativ, teils unterstützt von Lehrern oder Eltern, erbrachten. Binnen einer Woche bauten Hermeskeiler Gymnasiasten nicht nur Musikinstrumente wie Ukulele oder Cajon. Sie schufen auch Kunstobjekte, studierten Tänze und Theaterstücke ein, übten sich im Klettern und Kicken. Andere befassten sich mit naturwissenschaftlichen Themen, mit Integration und der Europäischen Union oder sie tauchten ab in die Geschichte und sogar in einen vernachlässigten Schulteich.
"Er war total zugewuchert mit irgendwelchen Wasserpflanzen", berichtet Jil Trampert, die das ebenso störte wie Julia Volkmer und Johannes Müller. Denn vom Biologieraum aus fiel der Blick unweigerlich auf den verwilderten Atriumgarten. Daher krempelten schließlich 16 Personen die Ärmel hoch, um den fast 1,70 Meter tiefen Teich in Ordnung zu bringen und eine Kräuterschnecke anzulegen.
' 14 Tonnen Mutterboden mussten sie, unterstützt von einem Lehrer, an Ort und Stelle schippen - und das teils bei strömendem Regen. Bis abends um acht seien die Schüler der neunten bis zwölften Klassen immer am Arbeiten gewesen, beobachtete Lehrerin Anne Burg. Und manchmal darüber hinaus, um beispielsweise Steine für den Teich zu suchen.
Burg und ihr Kollege Michael Heinz betreuten die diesjährige Projektwoche. Auch Heinz ist stolz auf die Ergebnisse unter dem Motto "etwas bewegen sich bewegen". Zumal es wegen des Feiertages ja nur eine viertägige Projektwoche gewesen sei.
Ungewöhnlich war auch das Projekt "Nähen mit Herz" zugunsten von Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. 20 Schülerinnen und ein Schüler nähten in den wenigen Tagen 20 Herzkissen, die sie dem Trierer Mutterhaus spenden werden. Nebenbei entstanden Mäppchen und Beanies, Mützen, sowie Leseherzen für Leseratten.
Die Teilnehmer sollten auch etwas mit nachhause nehmen können, fanden die Projektleiterinnen Katharina Wagner, Doris Kettern und Heike Pockeleit. Klara (13) war wie alle andern mit Freude dabei. "Ich fand das schön mit den Herzen für die Frauen", begründet sie. Und nähen konnte sie ja schon: "Aber ich habe viel dazu gelernt."
Anders als andere Projekte war auch die intensive Arbeit mit dem Schulhund des Gymnasiums, der zum ersten Mal dabei war bei einer Projektwoche. Die landesweite Initiative zielt darauf ab, Schüler zu motivieren, Verantwortung zu übernehmen, ihre Konzentrationsfähigkeit oder auch ihr Selbstbewusstsein zu fördern.

Julia Volkmer, Jil Trampert und Johannes Müller mussten mit 13 weiteren Aktiven ganz schön schuften, um aus dem Teich wieder ein Schmuckstück zu machen. TV-Foto: Ursula Schmieder  Foto: Ursula Schmieder (urs) ("TV-Upload Schmieder"

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: Juni 2017

Vom blutigen Anfänger bis hin zum virtuosen Solisten

Konzert mit Big Band und Bläserklassen am Gymnasium Hermeskeil


Eine große Schar von 66 jungen Musikern und einem Dirigenten hatte sich am 21. Mai in der zur Konzerthalle präparierten Turnhalle eingefunden, um ihr Programm vor Eltern und interessierten Zuhörern zu präsentieren.

Die Bläserklasse 5 gab ihren Einstand und zeigte die Fortschritte auf den Instrumenten seit Ende Oktober dieses Schuljahres. Sie meisterte ihren Auftritt souverän. Die Bläserklasse 6 und die Musiker aus ehemaligen Bläserklassen der Jahrgangsstufe 7 und 8 zeigten das offensichtliche Entwicklungspotential über die Jahrgangsstufen hinweg bis hin zur Big Band Laid Back.
Abwechslungsreiches Programm
Alle Formationen boten ein stilistisch breitgefächertes und unterhaltsames Programm, angefangen von Bruder Jakob oder Turbo Rock, sowie den bearbeiteten Filmmusiken The Flintstones, Star Wars, Funkytown und James Bond. Die noch jungen Posaunisten aus der Bläserklasse 6 und den Fortgeschrittenen aus Klasse 7 und 8 glänzten in "Trombo Mambo" mit instrumentenspezifischen Glissandi zur Freude des Auditoriums. Die Big Band Laid Back bot als Formation eine reife, geschlossene Leistung mit präziser Rhythmik, stiltypischer Phrasierung und energiegeladener Intensität. Die Kreativabteilung von Laid Back exponierte ihre Solisten mit gekonnten Improvisationen.

Gut funktionierendes Konzept der Bläserklassen
Am Ende des Konzertes gab es langanhaltenden Applaus, die Erfahrung der Wertschätzung für die erbrachte Leistung auch der Jüngsten und viele glückliche Gesichter, die im Musikunterricht der Bläserklassen immer wieder positiv nachwirken. Bläserklassen sind bundesweit erfolgreich. Das gemeinsame Musizieren steht in einer Bläserklasse von Anfang an im Mittelpunkt, die Schüleraktivität im Unterricht ist naturgemäß sehr hoch. Dies entspricht bewährten Prinzipien von Musikunterricht und dem Motto des weltberühmten Dirigenten Leonard Bernstein "Wer Musik verstehen will, muss sie zuerst selber machen." Alle Musikensembles verabschiedeten sich mit einer gemeinsamen Zugabe.
Nächste Konzerte:
Die Big Band Laid Back hat ihren nächsten Auftritt zusammen mit der Crescent Super Band aus Utah am Mittwoch, dem 28. Juni, um 19.30 Uhr. Am 25. November steht der Big Band ein besonderes Highlight in dem gemeinsamen Konzert mit der renommierten SWR Big Band bevor. Karten gibt es schon jetzt bei ticket-regional. Die Schule freut sich über weitere Anmeldungen zur Bläserklasse.

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 23 . Mai 2017

Jeder für sich - aber auch alle zusammen

Mit einem gemeinsamen Konzert haben Schüler aller Jahrgangsstufen des Gymnasiums Hermeskeil ihr Können unter Beweis gestellt - als Bläsergruppen wie als Big Band.


Hermeskeil Zwei verschiedene "James-Bond-Versionen" zeigen es deutlich: Ein für Bläserklassen arrangierter Filmmusikklassiker ist schwerlich vergleichbar mit dem für eine Big Band. Verschieden waren aber auch die Akteure des Konzertes, das Schüler des Gymnasiums Hermeskeil in der Turnhalle präsentierten. Mit Schülern der fünften bis achten Klassen sowie denen der Big Band Laid Back zeigten Musiker unterschiedlicher Leistungsstufen ihr Können. Die von ihnen gebotene riesige Bandbreite reichte vom "Bruder Jakob" über einen Ausflug zu "Star Wars" mit sechsten bis achten Klassen bis zu professionell präsentierten Pop- und Rock-Klassikern der Älteren.
Ensembles und Solisten ernteten begeisterten Applaus für Stücke wie "Oye como va" von Santana oder den James-Bond-Big-Band-Sound. Die Leistung mehrerer Solisten honorierten die etwa 150 Besucher sogar mit spontanem Zwischenapplaus.
Stark und mitreißend war aber auch das Finale - "Smoke on the Water" von Deep Purple. Dass dafür alle Gruppen mit immerhin etwa 65 Aktiven zusammenfanden forderte die Musiker und ihren Dirigenten Stefan Butterbach besonders heraus. Doch es klappte hervorragend mit dem Zusammenspiel aller Bläserklassen, der Big Band Laid Back und einigen wenigen zusätzlichen Unterstützern.
Die verschiedenen Gruppen verschmolzen zu einem beeindruckenden Klangkörper, weshalb die vom Publikum erklatschte Zugabe ein Muss war. Allerdings hatten die Schüler dafür nicht noch ein weiteres Stück einstudiert, sondern sie präsentierten das finale Stück einfach noch einmal - nur viel entspannter.
Besucherin Annemarie Rues gefiel das Konzert sehr gut, vor allem die Soli, die beständig wechselnde Musiker präsentierten. Das sei jedes Jahr immer wieder etwas ganz Besonderes, lobte die Hermeskeilerin. Außerdem finde sie es gut, "wenn jeder mal die Gelegenheit hat, zu zeigen, was er kann."
Zu danken ist für die jährlichen Gemeinschaftskonzerte der Bläserklassen und der Big Band des Gymnasiums Stefan Butterbach. Er unterrichtet nicht nur die jüngeren Schüler, sondern leitet auch die Big Band seit 1999 und damit seit ihrem Bestehen.
Die Moderation überließ er bereitwillig einer jungen Musikerin, Tenorsaxophonistin Anna Schuh, die auch die jeweiligen Solisten immer namentlich nannte.

Musiker der Big Band Laid Back während des Konzerts von Schülern des Gymnasiums Hermeskeil. TV-Foto: Ursula Schmieder  Foto: Ursula Schmieder (urs) ("TV-Upload Schmieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 10. Mai 2017

Schullaufsieger strahlen mit der Sonne um die Wette

 

(Trier) 1900 Mädchen und Jungen laugen bei den 13. SWT-Schullaufmeisterschaften im Trierer Moselstadion um die Wette. Die Teilnahme ist kostenlos, damit alle Kinder zur Bewegung animiert werden.

„Das war ein tolles Gefühl“, sagt Patrick Lex und strahlt mit der Sonne um die Wette. Der Neunjährige aus Klüsserath steht auf dem Rasen des Trierer Moselstadions und wartet mit fünf weiteren Jungen auf die Siegerehrung ihres Rennens bei den SWT-Schullaufmeisterschaften. Gegen rund 150 Gleichaltrige hat sich Lex durchgesetzt. Die Acht- und Neunjährigen laufen einen Kilometer, die Zehn- bis 17-Jährigen 1500 Meter.
Stolz wie Patrick Lex können alle sein, die es bei der größten reinen Nachwuchs-Sportveranstaltung der Region aufs Podest schaffen. 1900 Meldungen lagen für die 13. Auflage vor. Ermittelt werden nicht nur die schnellsten jedes Jahrgangs, sondern, nach einem komplizierten Schlüssel, auch die erfolgreichsten Schulen.
Das Trierer Angela-Merici-Gymnasium (AMG) ist mit mehr als 50 Schülerinnen dabei. „Am stärksten vertreten sind wir bei den Jüngeren bis 14 Jahre“, sagt Gaby Heidemann. „Die Älteren können oder wollen nicht mehr laufen. Aber wir haben 15 Helferinnen der Jahrgangsstufe zwölf dabei. Einige waren schon letztes Jahr mit dabei und die kommen gerne wieder“, erzählt die AMG-Sportlehrerin.
Vom Friedrich-Wilhelm-Gymnasium helfen Schüler des Sport-Leistungskurses. „Einige von uns sind schon mal hier gelaufen“, erzählt Melina Eiden. Die Gymnasiastin sorgt zusammen mit Johannes Freischmidt und Leonard Helmbrecht für einen reibungslosen Zieleinlauf. „Wir leiten die Läufer durch diesen Kanal, damit die Plätze richtig verteilt werden können. Wenn eine größere Gruppe kommt, ist es manchmal schwierig, den Überblick zu behalten“, erzählt Helmbrecht.
Die Rangliste und die Zuordnung der Zeiten ist bei den SWT-Schullaufmeisterschaften Handarbeit. „Wir wollen das ja kostenlos für die Kinder anbieten, damit jeder teilnehmen kann, um Kinder in Bewegung zu bringen und den Kontakt zu Vereinen herzustellen. Deshalb können wir uns keine vollelektronische Zeitnahme leisten“, erklärt Marc Kowalinski. Bis die endgültige Ergebnisliste fertig sei, könne es deshalb drei bis vier Tage dauern, bitte der Organisationsleiter von der Trierer Sportakademie um Verständnis.
Insgesamt etwas mehr als 40 Helfer von Schulen, Trierer Vereinen, dazu natürlich Sanitäter benötige man für die gut vierstündige Sportveranstaltung, erklärt Kowalinski von der Trierer Sportakademie. Die Notfall-Ersthelfer hatten einen ruhigen Vormittag mit 25 ambulanten Behandlungen, hauptsächlich Kreislaufprobleme und umgeknickte Fußgelenke, die alle ambulant behandelt werden konnten. Bei dem kreislaufschonenden Wetter konnten auch die DRK-Helfer so ein bisschen die Sonne im Moselstadion genießen.

Extra: Trierer Schullauf-Sieger
Mädchen:
Jahrgang 2009: 1. Judith Schwarz (Ausonius-Grundschule Trier), 2. Chiara Heinzel (Grundschule Trierweiler), 3. Lotte Schmitt (Grundschule Trierweiler).
Jahrgang 2008: 1. Carla Blees (Grundschule Leiwen), 2. Anna Koster (Grundschule Mertesdorf-Kasel), 3. Emma Regina Schmidt (Grundschule Hermeskeil).
Jahrgang 2007: Leonie Schütz (Max-Planck-Gymnasium Trier), 2. Samara Seeneh (Grundschule am Biewerbach), 3. Greta Sonnenberg (Grundschule Tarforst).
Jahrgang 2006: Luiza Schornick (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier), 2. Alicia Scherer (Gymnasium Saarburg), 3. Maya Döhler (Blandine-Merten-Realschule)
Jahrgang 2005: Lennart Mohr (Realschule plus Cochem), 2. Phil Thieltges (Max-Planck-Gymnasium Trier), 3. Matthias Finsterwalder (Max-Planck-Gymnasium Trier).
Jahrgang 2004: 1. Josi Balles (Gymnasium Cochem), 2. Rebecca Bierbrauer (Angela Merici Gymnasium Trier), 3. Hannah Marie Blau (St. Maximin Realschule plus).
Jahrgang 2003: 1. Leonie Elmer (Gymnasium Konz), 2. Elisa Lehnert (Auguste-Viktoria Gymnasium Trier), 3. Kim Hermesdorf (Auguste-Viktoria Gymnasium Trier).
Jahrgang 2002: 1. Mara Schneider (Auguste-Viktoria Gymnasium Trier), 2. Mathilde Staebel (Auguste-Viktoria Gymnasium Trier), 3. Louise Brünjes (IGS Trier).
Jahrgang 2001: 1. Marie Ditsch (Humboldt Gymnasium Trier), 2. Anna Illgen (Humboldt Gymnasium Trier), 3. Marie Hill (Auguste-Viktoria Gymnasium Trier)
Jahrgang 2000: 1. Lena Lenzen (Angela Merici Gymnasium Trier), 2. Elisa Diederich (Blandine-Merten-Realschule), 3. Lina Legendre (Gymnasium Saarburg).
Jungen:
Jahrgang 2009: 1. Max Czeschlik (Ausonius Grundschule Trier), 2. Paul Morgen (Ausonius Grundschule Trier), 3. Jonas Drexler (St. Martin Grundschule).
Jahrgang 2008: 1. Patrick Lex (Grundschule Klüsserath), 2. Paul Schuler (Grundschule Trierweiler), 3. Elyas Hammami (Ausonius-Grundschule Trier).
Jahrgang 2007: 1. Levi Zilian (Grundschule Egbert), 2. Jannik Heinzen (Grundschule Trierweiler), 3. Lukas Hertel (Grundschule Gusterath-Pluwig).
Jahrgang 2006: 1. Fritz Schornick (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier), 2. Tom Goosens (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier), 3. Fynn Felten (Grundschule Mertesdorf-Kasel).
Jahrgang 2005: 1. Celine Krämmer (St. Maximin Realschule plus), 2. Maren Spang (Max-Planck-Gymnasium Trier), 3. Anna Awender (Humboldt Gymnasium Trier).
Jahrgang 2004: 1. Maxim Biringer (St. Maximin Realschule plus), 2. Schackomo Fitzner (St. Maximin Realschule plus), 3. Mathis Kaufmann (Gymnasium Saarburg).
Jahrgang 2003: 1. Nikolai Simons (Gymasium Konz), 2. Marius Müller (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier), 3. Jeroen Kruppa (Auguste-Viktoria Gymnasium Trier).
Jahrgang 2002: 1. Tim Emerich (Gymnasium Hermeskeil), 2. Fabian Kettern (Gymnasium Saarburg), 3. Nico Ferring (Realschule plus Konz).
Jahrgang 2001: 1. Maximilian Hoffmann (Max-Planck-Gymnasium Trier), 2. William Simons (Gymnasium Konz), 3. Marvin Weisdorfer (Gymnasium Hermeskeil).
Jahrgang 2000: 1. Yohannes Donwelger (Max-Planck-Gymnasium Trier), 2. Paul Wolf (FWG), 3. Abraham Wirtz (BBS EHS).

Fast 2000 Kinder und Jugendliche laufen seit 2005 alljährlich bei den Trierer SWT-Schullaufmeisterschaften mit.  Foto: Holger Teusch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 04. Mai 2017

Gymnasiasten beim Radweglauf erfolgreich

 

Hermeskeil (red) Beim Hermeskeiler Teba-Radweglauf 2017 haben die Gymnasiasten mit hervorragenden Leistungen und großer Präsenz geglänzt. Bei herrlichem Wetter starteten 108 Hermeskeiler Gymnasiasten der Klassenstufen 5 bis zwölf beim 9. Teba-Radweglauf.

In vier verschiedenen Läufen traten 77 Schülerinnen und Schüler in der Ein-Kilometer-Distanz an, 31 stellten sich der Fünf-Kilometer-Strecke.
Die erlaufenen Zeiten geben Hoffnung auf eine wiederholte Platzierung bei den Schullaufmeisterschaften am 10. Mai in Trier. Die aktivste Klasse des Gymnasiums war dieses Jahr die Klasse 5d von Sabine Hauswirth, die mit 17 Läufern ins Rennen ging, gefolgt von der 9b (Michael Schillo, 11 Läufer) und der 8c (Desiree Junkes, 9 Schüler). Auch dieses Jahr ging der Preis für die teilnehmerstärkste Schule an das Gymnasium Hermeskeil: Neben einem Pokal erhielt die Schule erneut 100 Euro für den Fachbereich Sport.Die Ergebnisse und eine Fotogalerie sind auf der Seite des Veranstalters (www.teba-radweglauf.de) eingestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 02. Mai 2017

Medaillen für Kinder, Pokal für die Musiker

 

Fast 500 Läufer rennen über den Ruwer-Hochwald-Radweg zwischen Hermeskeil und Reinsfeld. Der Hermeskeiler Turnverein organisiert die vom TV präsentierte Breitensportveranstaltung Teba-Radweglauf mit vielen ehrenamtlichen Helfern.



Hermeskeil Das Trio mit den starken Armen hatte alle Hände voll zu tun: Bettina Weber, Jana Bell und Tobias Bernarding verteilten am vergangenen Samstag im Ziel des vom Trierischen Volksfreund präsentierten Teba-Radweglaufs in Hermeskeil Medaillen an die laufenden Kinder. 232 Mal reckten sich ihnen die Hälse entgegen.
"Jedes Kind bekommt bei uns eine Medaille", erklärt Bernd Schmidt. In den Nachwuchsrennen über einen Kilometer verzeichnete der Leichtathletik-Abteilungsleiter des Turnvereins Hermeskeil (TVH) bei der neunten Auflage der Laufveranstaltung für Jedermann das bisher zweitbeste Teilnehmerergebnis. Nur vor vier Jahren kamen fünf junge Läufer mehr ins Ziel.
Für Schmidt gibt es zwei Hauptgründe dafür, dass in Hermeskeil rund die Hälfte der Teilnehmer an den Kinder- und Jugendläufen teilnehmen. Da ist zum einen das niedrige Startgeld. Für ein oder zwei Euro gibt es nicht nur die elektronische Zeitmessung per Chip am Fuß, sondern auch eine Medaille und für die Besten Pokale. Das Startgeld, das die Kinder zahlen, deckt dabei nicht die Kosten. Zur Förderung des Nachwuchssports ist es das den Radweglauf-Machern aber wert. Die Finanzierung ist durch Sponsoren gewährleistet. "Hier haben wir eine sehr gute Unterstützung", sagt Schmidt. Er beziffert das Gesamtbudget auf rund 7000 Euro.
Der zweite Grund für den Boom an Nachwuchsläufern ist der Einsatz von Lehrern. Beispiel Gymnasium Hermeskeil, das mit rund 120 gemeldeten Teilnehmern wieder den Schulpreis gewann. "Sabine Hauswirth als Lehrerin ist da sehr engagiert. Sie trainiert mit den Kindern auch auf dem Radweg", erzählt Schmidt.
Wie bei den Jüngsten soll auch bei den Erwachsenen der Spaß an der Bewegung im Vordergrund stehen. Deshalb gibt es auf der beliebten Fünf-Kilometer-Strecke eine Firmen- und Vereinswertung um den Uli-Schmitt-Gedächtnispokal (benannt nach dem langjährigen TVH-Vorsitzenden). Den hat zum dritten Mal die Hermeskeiler Stadtkapelle gewonnen.
"Die dürfen den jetzt behalten und wir müssen nächstes Jahr zum Zehnjährigen einen neuen besorgen", sagt Schmidt schmunzelnd.
Dann wird das Radweglauf-Organisationsteam wieder rund 80 Helfer ehrenamtlich mobilisieren. Außer zum Medaillenverteilen und Chipeinsammeln werden diese als Streckenposten, bei Verpflegungspunkten, bei der Startnummernausgabe, der EDV und der Bewirtung benötigt. "Das ist ein tolles Team, das richtig anpackt", lobt Schmidt. So wie manche Läufer rannten, arbeiteten die Helfer in Rekordzeit: Zwei Stunden, nachdem der letzte Läufer das Ziel erreicht hatte, war der Start- und Zielbereich auf dem ehemaligen Bahnhofsvorplatz geräumt. Und die Hochwaldhalle, in der die Siegerehrungen durchgeführt wurden, war um 22 Uhr besenrein.
Die schnellsten Zehn in den Kinder- und Schülerläufen über einen Kilometer (Abkürzungen: GH = Gymnasium Hermeskeil, TVH = Turnverein Hermeskeil):
Mädchen Jahrgänge 2006-11: 1. Leonie Zoe Schütz (TuS Fortuna Saarburg/1. U12) 3:58 Minuten, 2. Emma Schmidt (TVH/1. U10) 4:05, 3. Maja Ringel 4:11, 4. Anabel Kraml 4:24, 5. Frederike Hoffmann 4:25 (beide GH), 6. Joelle Thömmes 4:26, 7. Julia Rosar (TVH) 4:27, 8. Maria Thommet (GH) 4:29, 9. Helena Gouverneur (TVH) 4:29, 10. Anna Düpre (GH) 4:29.
Jungen Jahrgänge 2006-11: 1. Cian Düro (PST Trier/1. U10) 3:58 Minuten, 2. Oliver Hochstein (1. U12) 3:59, 3. Elias Hamacher 4:01 (beide Ambrosius Grundschule), 4. Marcel Friedrich (TVH) 4:02, 5. Jonas Teusch (Silvesterlauf Trier) 4:05, 6. Nevio Brückner (GH) 4:10, 7. Elias Hubertz (GH) 4:17, 8. Fabian Drexler (Tri Post Trier) 4:20, 9. Luis Petz (GH) 4:20, 10. Moritz Arenz (Ambrosius Grundschule) 4:23.
Mädchen Jahrgänge 2002-05: 1. Johanna Dolk (Silvesterlauf/Tri Post Trier/1. U14) 3:49 Minuten, 2. Sophie Marx (Hohwäller Hof/1. U16) 3:54, 3. Lucia Blome (Silvesterlauf/Tri Post Trier) 3:54, 4. Flora Wei0 (GH) 3:55, 5. Helena Dolk (Silvesterlauf/Tri Post Trier) 3:56, 6. Elisa Schuh (GH) 4:00, 7. Loreine Müller (GH) 4:03, 8. Ida Kletke (TG Konz) 4:03, 9. Leonie Biwer 4:04, 10. Carlotta Sibi (Silvesterlauf/Tri Post Trier) 4:10.
Jungen Jahrgänge 2002-05: 1. Tobias Kolling (1. U16) 3:27 Minuten, 2. Etienne Stillahn 3:29, 3. Lukas Klein (1. U14) 3:38, 4. Tommy Schneider 3:51, 5. Andre Friedrich 3:56, 6. Lukas Brillowski 3:57, 7. Christian Ludwig 3:59, 8. Henry Blasius 4:06, 9. Tony Franzen 4:06, 10. David Marx 4:07 (alle GH).

Fast die Hälfte der rund 500 Teilnehmer des neunten Hermeskeiler Teba-Radweglaufs waren Kinder und Jugendliche. TV-Foto: Holger Teusch  Foto: Holger Teusch (teu), Holger Teusch ("TV-Upload Teusch"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 12. April 2017

Trainingslauf zum dritten Sieg


490 Teilnehmer beim Hermeskeiler Teba-Radweglauf genießen endlich wieder frühlingshafte Laufbedingungen.


(Hermeskeil)
Yvonne Engel (Lauftreff Schweich) feierte beim Teba-Radweglauf in Hermeskeil ihren dritten Sieg über 15 Kilometer, während Nico Fuchs (1. FC Kaiserslautern) erstmals gewann. Der deutsche Triathlonmeister Justus Nieschlag konnte verletzt nicht antreten.
Der deutsche Triathlonmeister Justus Nieschlag seinen Start absagen. „Justus war in Hermeskeil, konnte wegen Achillessehnenschmerzen aber nicht laufen, um nicht den Start in der WM-Serie in zwei Wochen in Japan zu gefährden“, erzählt der Organisationsleiter des Teba-Radweglaufs, Bernd Schmidt. So bleiben über fünf Kilometer Alexander Bocks (Post-Sportverein Trier) 15:48 Minuten weiterhin das Maß der Dinge und der Jugendliche Jonas Westermann (Silvesterlauf/Tri Post Trier) durfte sich in 17:40 Minuten über seinen ersten Sieg in Hermeskeil freuen.
Für Yvonne Engel war es am vergangenen Samstag bereits der dritte über 15 Kilometer nach 2012 und 2014. Zwar blieb die 40-Jährige vom Lauftreff Schweich in 1:00:53 Stunden rund zwei Minuten über ihrem Streckenrekord (58:41 Minuten), der war aber auch nie ein Thema. Der Lauf im Vier-Minuten-Schnitt pro Kilometer sei nur ein Trainingslauf für das nächste, ebenfalls vom Trierischen Volksfreund präsentierte Rennen auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg, am kommenden Samstag in Mertesdorf (dann über zehn Kilometer), gewesen, erklärte Engel. Sie verwies die Vorjahreszweite Katharina Rausch (LA-Team Saar) um 23 Sekunden wieder auf den zweiten Platz.
Bei den Männern feierte Nico Fuchs vom 1. FC Kaiserslautern nach zwei zweiten Plätzen seinen ersten Sieg. Der 22-Jährige drehte das Resultat von 2016, als Thomas Persch ihn besiegte um. In 54:33 Minuten ließ der Pfälzer Triathlet den Läufer der TG Konz (54:58) hinter sich. Dritter wurde M45-Senior Patrick Heim (Sirona-SC Morbach/55:15).
Bei strahlendem Sonnenschein erreichten mit 490 Teilnehmern 25 weniger das Ziel, als bei Kälte im Vorjahr. Am langen Erste-Mai-Wochenende habe man diesmal sehr viel Konkurrenz, erklärte Mit-Organisationsleiter Franz-Josef Ott.

Ergebnisse:
(5 km: Platz 1-3; 15 km: Platz 1-8 und Altersklassensieger)
Frauen:
5 km:
1. Silvia Morgen (SL-TPT) 21:38 Minuten, 2. Rebecca Bierbrauer (SL-TPT/U16) 22:54, 3. Andrea Bruckmann (TG Konz) 23:40. U18: Samira Jost (GH) 26:48. U20: Daniela Lofi (TEBA) 25:36.
15 km: 1. Yvonne Engel (LT Schweich/W40) 1:00:53, 2. Katharina Rausch (LA Team Saar/W30) 1:01:16, 3. Lilo Hartenberger (Birkenfeld/W65) 1:16:24, 4. Monika Hübner (Parksauna Trier/W50) 1:18:03, 5. Anne Mayer (TV bewegt) 1:18:23, 6. Sabine Martin (TEBA) 1:18:23, 7. Sigrid Caspary (Birkenfeld/W45) 1:19:09, 8. Nadja Weber (Otzenhausen) 1:19:18. W20: Lena Mencher (TuS Fortuna Saarburg) 1:25:21. W55: Silvia Büdinger (TG Konz) 1:20:17. W60: Isolde Barth (Otzenhausen) 1:43:22.
Männer:
5 km:
1. Jonas Westermann (SL-TPT/U20) 17:40 Minuten, 2. Johannes Müller (TPT) 17:55, 3. Tim Winkelmann (SL-TPT/U20) 18:00. U16: Tim Emmerich (GH) 18:55. U18: Jonas Horn (SL-TPT) 18:56.
15 km: 1. Nico Fuchs (1. FC Kaiserslautern/M20) 54:33, 2. Thomas Persch (TG Konz) 54:58, 3. Patrick Heim (Sirona-SC Morbach/M45) 55:15, 4. Benedikt Althoff (TuS Bengel) 57:44, 5. Alwin Nolles (LG Meulenwald Föhren/M50) 58:07, 6. Michael Klasen (SG Peterberg) 58:20, 7. Matthias Jarr (TV bewegt/M40) 58:32, 8. Hansi Pelzer (LT Schweich) 1:00:30. U20: Nils Reichrath 1:25:28. M30: Marc Backes (Team getFit) 1:03:35. M35: Michael Schu (SV Ayl) 1:02:39. M55: Bernd Weich (C-Energize) 1:13:36. M60: Uwe Persch (TG Konz) 1:06:24. M65: Volker Barth (Otzenhausen) 1:22:53. M70: Karl-Heinz Radünzel (PSV Trier) 1:18:32. M75: Gunter Berger (LG Pronsfeld-Lünebach) 1:25:43.
Abkürzungen: GH = Gymnasium Hermeskeil, SL = Silvesterlauf Trier e.V., TGK = TG Konz, TPT = Tri Post Trier

Lange Läuferschlange: Der Teba-Radweglauf mit Start und Ziel in Hermeskeil lockte bei besten Frühlingslaufwetter wieder rund 500 Teilnehmer an.  Foto: Holger Teusch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 12. April 2017

Afrikanischer Bischof erzählt Schülern aus seiner Heimat

 

Justin Kientega aus Burkina Faso besucht im Rahmen der Misereor Fastenaktion das Gymnasium Hermeskeil.


Hermeskeil (red) "Die Welt ist voller guter Ideen - lass sie wachsen." Unter diesem Leitwort rückt die Fastenaktion 2017 des Hilfswerks Misereor Menschen in den Mittelpunkt, die in Burkina Faso am Rand der Sahelzone ideenreich die Ernährung für ihre Familien sicherstellen und zur Entwicklung der Dorfgemeinschaft beitragen.
Um authentisch vom Leben der Menschen in Burkina Faso und ihrer Arbeit in den Projekten zu erzählen, besuchte Bischof Justin Kientega die Schüler des Gymnasiums Hermeskeil.
Zunächst erhielt der Bischof bei einem Rundgang einen Einblick in das Schulleben. Begleitet wurde er unter anderem von zwei Schülerinnen des Leistungskurses Französisch, die ihm Exponate aus der Bildenden Kunst zeigten sowie die Fachräume für Naturwissenschaften, Musik und Informatik. Bischof Kientega war nicht nur interessiert an der Ausstattung der Schule, sondern freute sich auch über die - im Vergleich zu seinem Heimatland - kleinen Lerngruppen. "Bei uns sitzen häufig 50 oder mehr Kinder in einem Klassenraum", erzählte der Gast aus Afrika.
Die Mädchen und Jungen der 7. Klassen hatten sich im Religionsunterricht auf den Besuch vorbereitet. Bischof Kientega sprach zunächst über sein Land und unterstützte seine Ausführungen mit zahlreichen Bildern. Danach hatten die Schüler Gelegenheit, ihre Fragen an ihn zu richten. Dabei zeigten die Schüler besonderes Interesse am Alltag in Burkina Faso, stellten aber auch vielfältige Fragen zum kirchlichen Leben in dem für sie so fremd erscheinenden Kulturkreis.
So wollte eine Schülerin wissen, wie man dort Weihnachten und Ostern feiere. Simon erkundigte sich danach, was sich in Burkina Faso seit der Kindheit des Bischofs bis heute verändert habe. Ein wichtiges Thema war auch die Frage nach der Schulausbildung. Eine mutige Schülerin fragte: "Was wünschen Sie sich für die Zukunft Ihrer Heimat?"
Aufgeschlossen und sehr ausführlich beantwortete Bischof Kientega alle Schülerfragen und hatte abschließend noch Freude an einem gemeinsamen Lied.
Die Schüler hatten sich in einer Unterrichtseinheit intensiv mit den Menschen aus Burkina Faso beschäftigt, die sich tatkräftig auf den Weg machen und ihre Ressourcen so gut wie möglich nutzen. Die Jungs und Mädchen lernten die Arbeit der beiden Misereor-Partnerorganisationen Pasmep und Diobass kennen und gewannen einen interessierten Blick auf Afrika. So lernten sie zu Beispiel, wie eine Forschungsgruppe eine bezahlbare medizinische Behandlung gegen die Pockenseuche von Rindern entwickelte. Gemeinsam mit Diobass planten und ermittelten sie. Vier Jahre dauerte es, bis der Durchbruch gelang.
Auch die Landwirtin Aminata Compaore ist ein Beispiel. Dort wurde das traditionelle Wissen genutzt, Zwiebeln durch eine spezielle Form der Lagerung länger haltbar zu machen. Die Partnerorganisation Pasmep unterstützte das Projekt der sogenannten Minimolkereien. Dabei sind Milch- und Joghurtproduktionen und der Vertrieb professionalisiert, wodurch vor allem für die Frauen eine wirtschaftliche Perspektive entsteht.

Bischof Justin Kientega (Dritter von rechts) beim Rundgang durch die Schule mit Schülern und Lehrern. Foto: Gymnasium Hermeskeil  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 12. April 2017

Mit der Lizenz zur Intelligenz


85 Abiturienten am Gymnasium Hermeskeil bekommen ihr Zeugnis. Für drei von ihnen zahlt sich das sogar in barer Münze aus.

 

Hermeskeil (red) Der Abiturjahrgang des Gymnasiums Hermeskeil wurde bei einer Feierstunde mit zahlreichen Gästen in der Hochwaldhalle verabschiedet. Der stellvertretende Schulleiter Uwe Sader begrüßte die Teilnehmer des Festakts.
Das Motto lautete diesmal in Anlehnung an die berühmte Agentenfilmreihe: "Abi Bond 0017 - Lizenz zur Intelligenz".
Die 85 Schüler erreichten das Ziel mit einem Notendurchschnitt von 2,42. Die Erfolgreichsten waren Jana Simon (1,0), Joseph Thommes (1,0) und Maximilian Weiland (1,3). Sie sind damit Träger des Gazinski-Preises, der mit 1500 Euro, 1000 Euro und 500 Euro dotiert ist.
Jana Simon freute sich auch über den Sozialpreis der Ministerin. Tamara Breit bekam den Mathematikpreis der Deutschen Mathematikervereinigung und den Geschichtspreis des Philologenverbandes. Der Physikpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ging an Moritz Jung; der Biologiepreis des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin an Jana Simon, die zudem mit dem Preis des Verbandes deutscher Schulgeographen geehrt wurde. Joseph Thommes erhielt den Informatikpreis für Schulen der Universität des Saarlandes und die Pierre-de-Coubertin-Medaille für seine Leistungen im Fach Sport.
Für besondere Leistungen in Politik wurden Katharina Kratz und Alexander Kunz mit einem Buchpreis der Ministerpräsidentin ausgezeichnet. Der Landesmusikrat stiftete einen Musikpreis für Maximilian Weiland.
Das Schulorchester unter der Leitung von Mario Düpre sowie der Chor der Abiturienten bildeten den feierlichen Rahmen für die Veranstaltung.
Abiturjahrgang 2017:
Kathrin Adams (Waldweiler), Natalie Alten (Reinsfeld), Angela Baltes (Nonnweiler), Lukas Barth (Hermeskeil), Laura Bäumer (Wadern), Laura Becker (Mandern), Niklas Becker (Kell amSee), Stefan Becker (Nonnweiler), Denis Bengart (Nonnweiler), Sebastian Berwanger (Nonnweiler), Celine Bier (Nonnweiler), Ann-Kathrine Bohr (Schillingen), Tamara Breit (Hermeskeil), Carolin Brück (Thalfang), Jil Buchien (Reinsfeld), Constantin Castor (Waldweiler), Manuel Düpre (Neuhütten), Celina Finkler (Nohfelden), Leon Gehlen (Hermeskeil), Miriam Gemmel (Gusenburg), Larissa Grütz (Nonnweiler), Selma Haag (Züsch), Jonas Heib (Lorscheid), Rebekka Heising (Osburg), Anna-Marie Hotz (Hermeskeil), Eva-Maria Jager (Reinsfeld), Jannik Jonas (Farschweiler), Moritz Jung (Naurath/Wald), Lara Keller (Nonnweiler), Marvin Keller (Nonnweiler), Julian Kiefer (Nonnweiler), Anna-Maria Kiemen (Reinsfeld), Jana Knippel (Geisfeld), Marie-Kathrin Knippel (Hermeskeil), Anna Köpke (Wadern), Hannah Krämer (Waldweiler), Katharina Kratz (Hermeskeil), Frederic Kuhn (Neuhütten), Alexander Kunz (Reinsfeld), Marie-Luise Linnig (Nonnweiler), Annika Lorig (Wadern), Nadine Lorscheider (Reinsfeld), Helena Ludwig (Hermeskeil), Luisa Maas (Reinsfeld), Katharina Malburg (Neuhütten), Isabell Marien (Wadern), Fabian Marx (Waldweiler), Kevin Marx (Waldweiler), Maria Meermann (Gusenburg), Maren Müller (Wadern), Frederic Neisen (Gusenburg), Konstantin Nidens (Nonnweiler), Helena Paulus (Gusenburg), David Probst (Hermeskeil), Natascha Quint (Thomm), Aaron Quirmbach (Hermeskeil), Niklas Rauber (Hermeskeil), Jana Riemenschneider (Nonnweiler), Lara Ritter (Malborn), Lena Rüdenauer (Züsch), Lucas Sänger (Reinsfeld), Peter Schaser (Immert), David Simon (Wadern), Jana Simon (Wadern), Juliane Sperling (Hermeskeil), Darius Straub (Nonnweiler), Lars Stüber (Reinsfeld), Niklas Thiele (Züsch), Carolin Thomas (Hermeskeil), Joseph Thommes (Naurath/Wald), Gina Töttel (Nonnweiler), Wiebke Vorbeck (Kell am See), Annika Wagner (Geisfeld), Robert Walgenbach (Schillingen), Julian Weber (Gusenburg), Peter Weber (Mandern), Maximilian Weiland (Kell am See), Robin Werner (Nonnweiler), Marcel Wilhelm (Wadern), Runa Winter (Naurath/Wald), Anna-Lena Würz (Osburg), Björn Zang (Deuselbach), Lina Zender (Waldweiler), Miriam Zimmer (Kell am See), Kira Zynda (Reinsfeld).

Abschlussbild in festlichen Kleidern und Anzügen: der Abiturjahrgang 2017 am Gymnasium Hermeskeil. Foto: Schule  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 11. April 2017

Computer komponieren mehrstimmig



Ein junger Informatiker vom Gymnasium Hermeskeil setzt für Jugend forscht eine originelle Idee um.

Hermeskeil (red) Marius Frohn, Schüler des Gymnasiums Hermeskeil, hat erfolgreich am Landeswettbewerb "Jugend forscht" in Ludwigshafen teilgenommen. Er erreichte den zweiten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Zusätzlich gewann der Nachwuchswissenschaftler ein zweiwöchiges Praktikum zur Softwareentwicklung am Lehrstuhl für Robotik an der Hochschule Trier.
Damit vertrat zum zwölften Mal in Folge ein Schüler unter der Betreuung von Informatiklehrer Dr. Marc A. Bauch die Region beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" im Fachgebiet Mathematik/Informatik.
In seiner Jugend-forscht-Arbeit entwickelte Marius Frohn ein umfangreiches Computerprogramm mit mehreren Features, das autonom mehrstimmige Musik erzeugen kann. Der Nachwuchsprogrammierer stellte dabei mehrere Verfahren vor, die mit Zufallszahlen Musik generieren.
Marius Frohn faszinierte mit seiner Arbeit das Fachpublikum. Der Hermeskeiler Gymnasiast wurde von zwei Jurys geprüft, die beide übereinstimmend der Meinung waren, dass die Arbeit von hohem, eigenständig erworbenem Sachverstand der verschiedenen Algorithmen, durch klare Zielsetzung und durch konsequentes Verfolgen des Lösungsweges geprägt ist. Die Standpräsentation war gekennzeichnet durch den Einsatz vielfältiger Medien.
Die Jugend-forscht-AG des Gymnasiums Hermeskeil unter der Leitung von Marc A. Bauch blickt mit insgesamt vier Fachpreisen und zwei Sonderpreisen in diesem Jahr bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb wieder auf eine sehr erfolgreiche Bilanz.

Der Schützling und sein Förderer: Preisträger Marius Frohn (links) gehört zur Jugend-forscht-AG des Hermeskeiler Gymnasiums unter der Leitung von Marc A. Bauch. Foto: privat  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 08. April 2017

Schüler spenden Toleranztag-Erlös an Projekt in Berlin

 

(Hermeskeil cweb) Um gegenseitigen Respekt und Toleranz im Schulalltag ging es im vergangenen Juni beim Toleranztag am Gymnasium Hermeskeil (der TV berichtete). Den Erlös der Veranstaltung, insgesamt 2750 Euro, haben die Schüler inzwischen an ein soziales Projekt gespendet, wie Vertreter des damaligen Organisationsteams mitteilen.

Die Wahl sei auf die Berliner Organisation ",Kopf, Hand + Fuß"gefallen, die sich dafür einsetze, dass jedes ,,Anderssein" in der Gesellschaft akzeptiert wird. Das Geld soll in das Projekt "Tüchtig" fließen. Die Initiative wolle in Berlin einen Treffpunkt schaffen, an dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten können.
Für den Toleranztag hatten die Hermeskeiler Schüler ein Programm mit Vorträgen und Workshops zum Thema am Gymnasium organisiert. Abends beschäftigten sich prominente Comedians in einer Show in der Hochwaldhalle mit "Toleranz".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 23. März 2017

Moderne Tafeln, aber keine Tablets

 

(Trier) Wie die Schulen die digitale Herausforderung meistern. Das Land sieht sich trotz Kritik in einer Vorreiterrolle - und gibt Grundschulen mehr Geld.

Michael Schillo ist zufrieden. Die digitale Ausstattung seiner Schule sei "prinzipiell sehr gut". Schillo ist am Gymnasium Hermeskeil unter anderem für den Informatikunterricht zuständig. Die Schule verfüge über vier Räume mit jeweils 16 Computern für die Schüler, durch einen Notebookwagen mit 16 Notebooks könne etwa jeder Schüler der siebten und achten Klassen im Medienunterricht am eigenen Rechner arbeiten.
Digitalisierung, sagt Schillo, spiele am Hermeskeiler Gymnasium eine "wichtige Rolle". Computer kämen unter anderem in den Fächern Musik und Bildende Kunst, aber auch in Mathematik zum Einsatz. In Französisch, Englisch oder Latein dürften die Schüler auch mal ihre eigenen Smartphones benutzen, ebenso zur Internetrecherche in Erdkunde und Geschichte, sagt Schillo.
Doch längst nicht in allen Schulen in der Region ist die Digitalisierung so weit vorangeschritten wie in Hermeskeil. Dabei ist fast überall der Wille da, Computer, Laptops oder Tablets einzusetzen. Doch oftmals scheitert es an der mangelhaften Ausstattung.
Digitalisierung spiele schon eine Rolle an der Schule, sagt Marianne Schönhofen, Leiterin der Kurfürst-Balduin-Realschule plus in Wittlich. Aufgrund der Ausstattung sei aber nicht "alles überall im Schulgebäude möglich". Es gebe nicht überall einen kabellosen Internetzugang, und der mobile Laptop-Wagen sei sehr wartungsintensiv. "Das frustriert die Benutzer", sagt Schönhofen. Der Schulträger, der Landkreis Bernkastel-Wittlich, sei aber sehr engagiert.
Zusammen mit den Schulen entwickle er zurzeit ein Multimedia-Konzept. Auch an der gleichnamigen Realschule plus in Trier setzt man, so weit wie möglich, auf digitale Medien im Unterricht. Zunehmend stellten auch die Schulbuchverlage entsprechendes Material zur Verfügung, sagt Schulleiter Eugen Lang. Auch das Land Rheinland-Pfalz biete auf einem eigenen Bildungsserver multimediale Unterrichtshilfen wie Filme und Themenpakete an, die ebenfalls zum Einsatz kämen.
"Die Digitalisierung spielt zunehmend eine größere Rolle", sagt Jürgen Scholz. Der Schulleiter der berufsbildenden Schule in Saarburg bezeichnet die digitale Ausstattung dort als "zufriedenstellend, aber durchaus noch ausbaubar". Zum Einsatz kämen Computer, Laptop, Beamer, Filmkamera und Whiteboard. Whiteboards sind interaktive, digitale Tafeln, die mit einem Computer verbunden und als Bildschirm benutzt werden können. Mittlerweile gehören diese Tafeln fast schon zur Standardausstattung in Schulen. Doch meist nicht in allen Klassen.Für 820 Schüler in 23 Klassen stünden sechs Whiteboards zur Verfügung, von denen aber nur drei mit dem Internet verbunden werden könnten, sagt Patrick Lohberg, Er ist Medienbeauftragter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Daun. Zum großen Teil arbeiteten er und seine Kollegen mit alten Geräten, "die dringend ersetzt werden müssten". Sowohl der Schulträger als auch das Land stellten nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, um den Erhalt der bestehenden Ausstattung und die Anschaffung von neuen Geräten zu gewährleisten, kritisiert Lohberg. Viele Neuanschaffungen würden durch den Förderverein der Schule finanziert.
Viele Schulen sind in Trägerschaft der Kommunen. Diese sehen klar das Land in der Pflicht, mehr Geld für die Digitalisierung zur Verfügung zu stellen. Nicht alleine die Schulen und deren Träger seien für die Sicherstellung der Medienbildung verantwortlich, heißt es beim rheinland-pfälzischen Gemeinde- und Städtebund. Voraussetzung sei zunächst einmal, wie im Koalitionsvertrag versprochen, dass es flächendeckend im Land ein schnelles Internet gebe. Nur dann könnten die Inhalte der Medienbildung und die Nutzung der digitalen Medien im Unterricht auch sichergestellt werden, so der kommunale Spitzenverband. "Es fehlt deutlich am politischen Willen, digitale Medien in den Schulalltag einzuführen", sagt auch Jim Preuß, Vorstandsmitglied der Landesschülervertretung.
Das Land hingegen sieht sich als Vorreiter in Sachen digitaler Bildung. "Lehren und Lernen mit digitalen Medien ist fester Bestandteil des Unterrichts in Rheinland-Pfalz", sagt Sabine Schmitt, Sprecherin des Bildungsministeriums. Digitale Kompetenz werde zum verpflichtenden Bestandteil der Lehreraus-, -fort- und -weiterbildung. Auch werde man die technische Ausstattung der Grundschulen verbessern, sagt Schmitt. In den kommenden beiden Schuljahren würden bis zu 250 Grundschulen in das Landesprogramm "Medienkompetenz macht Schule" aufgenommen und entsprechend gefördert.

Digitalstrategie der Bundesländer

Die Bildungsminister der Bundesländer haben sich im vergangenen Jahr auf eine Digitalstrategie verständigt. Damit sollen Schüler und Lehrer rasch für computerbasierten Unterricht fit gemacht werden. Dabei geht es etwa um das Suchen, aber auch um das Bewerten von Informationen, um Verhaltensregeln bei der Online-Kommunikation und um digitale Lernmöglichkeiten für jedes einzelne Schulfach. In unserer Serie Schöne neue Welt?! beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen der Digitalisierung. In vorangegangenen Teilen haben wir uns mit dem Stand der Digitalisierung in der Verwaltung und der Arbeitswelt beschäftigt. Demnächst wird es um die Digitalisierung des Gesundheitswesens gehen - und um Vor-, aber auch Nachteile, die diese den Patienten bringen kann. Und darum, wie die Klinik der Zukunft aussehen wird.

Lernen mit Tablets ist im Land noch die Ausnahme. Von den rund 82 000 Computern an Schulen sind gerade mal sieben Prozent Tablets. Foto: dpa  Foto: Julian Stratenschulte (g_pol3 (dp)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 08. März 2017

Drei Schulen, drei Lese-Ecken, ein Lesepate



HERMESKEIL (BP) Die Integrierte Gesamtschule (IGS, links), das Gymnasium (oben rechts) und die Berufsbildende Schule (BBS, unten rechts) in Hermeskeil haben eine Gemeinsamkeit: eine Volksfreund-Lesepatenschaft der Sparkasse Trier. Wie in allen weiterführenden Schulen im Kreis sorgen TV und Sparkasse dafür, dass sich die Schüler tagesaktuell im Volksfreund informieren können. "Wir recherchieren viele aktuelle Themen im TV", sagt IGS-Schulleiterin Christha Breidert (rechts im Bild mit Christian Schmidt, dem stellvertretenden Schulleiter). Bei der BBS sind es vor allem die Vollzeit- und Ganztagsschüler, die die Lese-Ecke in der Nähe des schuleigenen Kickers nutzen, berichtet Schulleiter Heinz Oberbillig (im Bild mit Elftklässlern). Und im Gymnasium macht sich die Nähe zur Cafeteria bezahlt: "Daher ist die Lese-Ecke immer gut besucht", sagt Uwe Sader, der stellvertretende Schulleiter (mit dem SV-Team). Sparkassen-Regionalleiter Carlo Schuff hat sich bei allen drei Schulen davon überzeugt, dass die Lese-Ecken eine sinnvolle Investition sind. TV-Fotos: Björn Pazen

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 22 . Febr. 2017

Computermusik und Verkaufsstrategien

Erneut haben Schüler des Gymnasiums Hermeskeil bei Jugend forscht zahlreiche Preise erhalten.


Hermeskeil (red) Das Gymnasium Hermeskeil setzt seine erfolgreiche Jugend-forscht-Tradition fort und konnte auch in diesem Jahr beim Regionalwettbewerb in Trier erneut unter Beweis stellen, dass es über talentierte Nachwuchs-Mathematiker und -Informatiker verfügt.
Sieben Schüler der Jugendforscht-Arbeitsgemeinschaft (mit Schwerpunkt Mathematik/Informatik) unter der Betreuung von Dr. Marc A. Bauch waren beim Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren erfolgreich. Sie erhielten zahlreiche Preise für ihre vier Projekte: Drei Fachpreise, darunter auch ein Regionalsieg, und der Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit - so die bisherige Bilanz.
In der Sparte Jugend forscht erhielt Marius Frohn den ersten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik und qualifizierte sich für den Landeswettbewerb. Der Hermeskeiler Gymnasiast beschäftigte sich mit einem Computerprogramm, das zufällig und autonom Musik erzeugen kann. Die Qualität seines Programms und seiner mehrstimmigen Computerkompositionen beeindruckten die Jury. Für seine Leistung erhielt er den Regionalsieg und den Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit. Der zweite Preis ging an Eva-Marie Anell, Rieke Haag und Johannes Engler. Das Team untersuchte die Zuverlässigkeit von Computernetzwerken. Sie fanden Kriterien für ausfallsichere Netzwerke.
Erfolgreich teilgenommen haben auch Max Reichrath und Nicolas Beth. Sie gingen der Frage nach, ob die Deutschen aussterben. Dazu entwickelten sie ein Populationsmodell und stellten eine Prognose für das Jahr 2060 auf. Die Jungforscher verglichen ihr Modell mit denen des Statistischen Bundesamtes und kamen zu vergleichbaren Ergebnissen.
In der Sparte "Schüler experimentieren" erhielt Raphael Ritter den dritten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Der Nachwuchsforscher ging am Beispiel des Ski-Rental-Problems der Frage von Kaufstrategien nach, wenn wichtige Informationen beim Kauf noch fehlen.
Die Jury lobte die Selbstständigkeit der Hermeskeiler Schüler und das hohe wissenschaftliche Niveau, auf dem die Schüler sich mit der Materie über mehrere Monate hinweg auseinandersetzten, Algorithmen implementierten, Hypothesen aufstellten, diese durch Beweise verifizierten oder modifizierten und selbstständig Lösungen fanden.
Die Vielfalt der Themen spricht für sich und zeigt sowohl die Bandbreite als auch das überragende Engagement von Schülern und Betreuungslehrer Marc A. Bauch. Bauch ist stolz, dass auch in diesem Jahr seine Schüler sich gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen konnten und zahlreiche Preise erhielten.
In einer ansprechend gestalteten Feierstunde, zu der auch Vertreter des öffentlichen Lebens eingeladen waren, wurden den talentierten Hermeskeiler Mathematik- und Informatikschülern in der Aula der Hochschule Trier die Urkunden übergeben.
Das Engagement der Schule bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb besteht seit acht Jahren ohne Unterbrechung und ist mit seiner nachhaltigen Förderung mathematischer und informatischer Talente ein hervorstechender Bereich im Profil des Hermeskeiler Gymnasiums.

 

Die bei Jugend forscht erfolgreichen Nachwuchswissenschaftler des Gymnasiums Hermeskeil mit ihrem Betreuungslehrer Marc A. Bauch (rechts). Foto: Gymnasium Hermeskeil  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 15. Febr. 2017

Auf dem Weg zum Lebensretter

Mehr als 100 Hermeskeiler Schüler lassen sich typisieren. Die Eltern spielen dabei eine wichtige Rolle.


Hermeskeil (red) Beim Gymnasium Hermeskeil sind die Typisierungsaktionen mit der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Stammzellspenderdatei, alle zwei Jahre fester Bestandteil der Terminplanung. Zum fünften Mal waren Mitarbeiter der Stiftung vor Ort, um die Schüler der Oberstufe über die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke zu informieren.

Wer wollte, konnte sich in der Datei als möglicher Stammzellspender registrieren. Mehr als 100 Schüler des Gymnasiums machten den ersten Schritt auf dem Weg zum Lebensretter.
Verbindungslehrer Thorsten Molter, der die Aktion gemeinsam mit Schulleitung und Schülervertretung auf die Beine gestellt hat, ist bereits seit fünf Jahren bei der Stefan-Morsch-Stiftung typisiert. Er sagt: "Eine Aufgabe des Gymnasiums ist es, soziale Kompetenzen zu vermitteln. Die Schüler sollen nicht nur für sich selbst Verantwortung übernehmen, sondern auch für andere. Wir möchten die Schüler für das Thema Stammzellspende sensibilisieren."
Blutkrebs kann jeden treffen: 11 000 Mal pro Jahr wird in Deutschland die bösartige Blutkrankheit diagnostiziert. Etwa die Hälfte der Patienten sind Kinder und Jugendliche. Können Chemo und/oder Bestrahlung nicht helfen, kann die Transplantation gesunder Stammzellen von einem genetisch passenden Spender die letzte Möglichkeit sein. Diese Chance auf Leben ist aber nur möglich, wenn sich Menschen zur Spende bereit erklären.
Schülersprecher Maximilian Maßem findet es "super", dass seine Schule mit der Stefan-Morsch-Stiftung zusammenarbeitet: "So kann man sich frühzeitig informieren und typisieren lassen und hat die Chance, ganz lange als Spender zur Verfügung zu stehen." Auch der 18-Jährige ließ sich registrieren: "Wenn es darum geht, einem Menschen zu helfen, kann man nicht nein sagen."

Da die meisten Schüler minderjährig sind, benötigen sie das schriftliche Einverständnis ihrer Eltern zur Typisierung. So wie Maximilian Maßems Stellvertreterin, die 16-jährige Marie Neumann. Wer dann später tatsächlich spenden will, muss 18 Jahre alt sein. Die genetischen Gewebemerkmale werden mit der Volljährigkeit in der Datei freigegeben, um sie weltweit mit denen von Leukämiepatienten zu vergleichen. Darauf freut sich Marie: "Ich finde es schön, Menschen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können."
Kontakt für interessierte Schulen: Stefan-Morsch-Stiftung, Elisabeth Pfaff, Dambacher Weg 5, 55765 Birkenfeld, Telefon: 06781/993391, E-Mail:
typisierung@stefan-morsch-stiftung.de
www.stefan-morsch-stiftung.de

 

Schülersprecher Maximilian Maßem, Lehrer Thorsten Molter und die stellvertretende Schülersprecherin Marie Neumann sind als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung registriert. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung  Foto: Zimmer, Annika (h_hochw )